Navigation mit der Fenix 5X am Lindkogeltrail

Gestern bin ich – in Vorbereitung zum Mozart 100 – die Strecke des Linkogeltrails gelaufen. 32,8 km und 1.300 HM klingen ja nicht so schlecht…

 

Strecke auf Fenix 5X erstellen

Das Laden eines GPX File auf die Garmin Fenix 5X geht ja mittlerweile zum Glück ganz ohne Computer – nur mit dem Handy.

Am Handy einfach die Strecke suchen (auf der Webseite des Veranstalters in meinem Beispiel), das GPX File downloaden.

Dann den Webbrowser (!) am Handy starten und http://connect.garmin.com aufrufen und mit dem Garmin Account anmelden.

Das Dashboard aufrufen (rechts oben) und im Menü unter “Trainings” die Strecken auswählen

Unterhalb von “Strecke erstellen” findet sich ein kleiner Punkt: Importieren

Dort das GPX File importieren, Streckenparameter eingeben (Name,…) und Strecke speichern

Danach Garmin Connect aufrufen (die App) und unter “Strecken” erscheint dann die importierte und erstellte Strecke, die man mit dem Icon rechts oben an die Uhr schicken kann.

 

Ist noch nicht ganz perfekt, aber zumindest ohne PC möglich.

 

Alternativ zeigt die Connect App auch von anderen erstellte Strecken in der Nähe an, die man an die Uhr schicken kann.

 

Ich arbeite auf Android und mit der Fenix 5X – ich nehme an, das das mit Jeder Fenix genauso funktioniert, hab leider keine Ahnung, ob der erste Schritt mit dem Web auch auf dem IPhone funktioniert.

 

Die Lindkogel-Strecke

Ich muss sagen: Respekt an die Veranstalter !

Die ersten 23 km waren ein echter Traum für einen Trailläufer. Wunderschöne Single Trails, knackige Steigungen, schöne Ausblicke, ein echter Traum

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und, als kleines Schmankerl, mitten im Wald auf einem kleinen “Gipfel” ein Bankerl mit Tisch und ein paar Sesseln und das hier am Baum:

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Und nein, ich hab mir keinen Schnaps gegönnt Zwinkerndes Smiley

 

 

Allerdings war ich bei einigen Trails sehr froh, das ich alleine unterwegs war, da die Strecke sehr schmal war und ich mir nicht wirklich vorstellen kann, wie das beim Bewerb ist

 

Der Vorteil beim Bewerb ist aber sicherlich die gute Markierung, ohne die Fenix 5 hätte ich sicher viele Extrakilometer gemacht

 

Ich habe ja seit Jänner (endlich) meine Fenix 5X – lange überlegt, schlußendlich habe ich sie mir quasi selber zu Weihnachten geschenkt.

Einer der Gründe waren die integrierten Karten, die ja die Fenix 3 nicht hat. Und bei diesem Lauf hat sich der Vorteil deutlich gezeigt

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Ohne lange zu überlegen ist klar, das der richtige Weg rechts lang geht

 

Anfängerfehler

Ungefähr zur Hälfte der Strecke habe ich gespürt, das irgendwas am rechten Fuß nicht ganz in Ordnung ist und festgestellt, das der Riemen meiner neuen Laufsandale die Haut an der “Zeigezehe” aufgescheuert hat.

Ev. sollte ich meinen eigenen Blog lesen, wo doch immer wieder ganz deutlich steht: Langsam beginnen, kleine Steigerungen…

Und nicht so Blödsinn machen, wie am Vortag eines Halbmarathons neue Schuhe zu kaufen um damit am nächsten Tag die 21 km zu laufen.

Oder neue Laufsandalen am Freitag zu bekommen, am Samstag und Sonntag stundenlange Wanderungen im Gebirge machen und am Dienstag dann 34 km Singletrails zu laufen…

Zumindest konnte ich das erste Mal meine neuen Pflaster ausprobieren, die ich immer mithabe

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Hier die aufgeriebene Stelle – und ja, es war ein wenig staubig…

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Das ist ein spezielles Zehenpflaster – es ist dehnbar und hat ein langes Klebe-Ende. Normale Pflaster halten – besonders auf schmutzigen und verschwitzten – Zehen nämlich nicht.

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Dieses hat bis zum Schluß gehalten…

Trotzdem habe ich 10 km vor Schluß Schuhe gewechselt.

Wenn ich mit Sandalen lange unterwegs bin, habe ich immer Notfalls-Fivefinger mit.

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Hauptgrund ist die Befürchtung, das an den Sandalen ein Band reißt – warum auch immer – und das ist ziemlich blöd, wenn man irgendwo in der Pampas steht.

Aber auch für Fälle wie dieser, das der Fuß eine kleine Verletzung hat (hier reicht auch ein Ast oder Stein, der blöd zum Fuß kommt) und ich einen Schutz brauche. Die FiveFinger sind leicht und dünn und brauchen nicht viel Platz. War außerdem lustig, wieder mal in ihnen zu laufen – sind an sich für den Untergrund nicht optimal, weil sehr dünn…

 

Auch die Stecken haben sich hier wieder bewehrt – und die Fenix die mir deutlich anzeigt, ob es sich bei einer Steigung auszahlt, die Stecken auszupacken

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Bei dieser Steigung war das keine Frage – und wieder war deutlich zu spüren, das es mit Stecken wesentlich leichter ist, 600 HM zu überwinden

 

Gegen Ende wird die Strecke dann leider langweilig… Von Kilometer 23 – Kilometer 29 geht es eben dahin, 5 Kilometer sogar auf Asphalt neben der Bundesstraße in der prallen Sonne…

Ein langweiliger und unerwarteter Streckenteil…. Dafür sind dann die letzten 5 Kilometer wieder lustig, allerdings  ich gebs ehrlich zu – war da meine Motivation bereits im Keller.

 

Fazit

Ein super Lauf, eine sehr gute Vorbereitung für den Mozart.

Danke an die Fenix, die mir ein getreuer Wegweiser in dem Dschungel der Wanderwege am Lindkogel war.

 

Der nächste lange Lauf wird dann die Strecke des WUT – Wienerwald Ultra Trails mit 54 km und 1.800 HM – wenn der ebenso locker wie der Lindkogel wird, dann schaffe ich den Mozart auch

Veröffentlicht in Laufstrecke
2 Kommentare zu “Navigation mit der Fenix 5X am Lindkogeltrail
  1. Thomas sagt:

    Wie hat sich denn das GPS bzw Glonass im Wald verhalten? Die Fenix3 hat ja gerade im Wald so seine Positionsprobleme.

    • Echt ? Ich bin vorher lange mit der Fenix 3 im Wald gelaufen (auch mit Navigation) und habe nie echte Probleme festgestellt.
      Auch jetzt mit der Fenix 5 war es problemlos…

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