FiveFinger Treck Ascent–mein Christkindl war schon da

Normalerweise schreibe ich ja keine “unboxing” Berichte, aber ich freu mich so über meine neuen FiveFingers…

Zur Vorgeschichte:

Anfang Dezember fragt Jonathan auf meinem Blog auf der FAQ-Seite  in einem Kommentar nach meiner Meinung zum FiveFinger Trek Ascent. Nachdem ich das Modell nicht kannte, habe ich ein wenig auf Zehenschuhe.de recherchiert. Und siehe da –  der Schuh gefällt mir. Also habe ich gleich mein Guthaben bei meinem Händler (Danke an alle Blogleser, jedesmal, wenn ihr über meinen Blog bei Zehenschuhe einkauft, bekomme ich eine kleine Provision, die mir genau solche Aktionen erlaubt) für diesen Schuh eingelöst. Und heute ist er endlich in der richtigen Größe gekommen

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Warum gefällt mir der Schuh so gut, das ich mich zu einem Bericht ohne Lauftest hinreißen lasse ?

a) Die Sohle

Die Webseite hat es schon vermuten lassen: Die Sohle ist mit 4 mm noch relativ dünn, aber sehr gut strukturiert. In der Praxis läßt sich die Sohle relativ problemlos zusammenrollen und natürlich ganz leicht biegen. Damit ist die Sohle wesentlich flexibler als z.b. meine Luna Sandals. Trotzdem hat Vibram es geschafft, der Sohle ein ordentliches Profil zu verpassen

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Das läßt mich vermuten, das der Schuh im Gelände einen guten Grip bietet. Die Flexibilität ergibt sich auch daher, das die 4 mm nicht duchgehend sind, sondern (wie am Bild gut erkennbar) einzelne kleine Felder sind. D.h. ein guter Schutz gegen größere Steine, trotzdem gute Flexibilität. Der orangene Fleck ist ein weicher Schutz des Fußgewölbes – mal sehen, ob ich den spüre beim Laufen.

D.h. das ist ein Schuh fürs Gelände, ein Ersatz für meinen Spyrion MR. Nicht, weil ich unzufrieden bin oder der Schuh “totgelaufen” ist (nach 480 km Laufleistung schaut er noch sehr gut aus), sondern weil ich einfach gern was Neues ausprobiere.

 

Das Obermaterial ist ähnlich fest wie beim Spyrion

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An der Außenseite ist – im Bild gut zu sehen – ein etwas festerer Bereich, schön vernäht. Weiters sind Lederflecken vernäht die einen bequemen aber festen Halt versprechen. Mal sehen, wie das aussieht, wenn der Schuh nass wird (das ist immer das Problem: Je fester und dicker das Obermaterial, umso stabiler und auch wärmer ist der Schuh, aber umso länger braucht er zum Trocknen…)

 

Die Schnürung wurde auch überarbeitet – hier der Vergleich mit dem Spyrion

Spyridon

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Diese Schnürung ist mir mittlerweile bei all meinen FF wichtig – ich mag weder Klettverschluss noch Schuhe ohne Schnürung beim Laufen.

Oben beim Spyrion sieht man übrigens den hellen Fleck an der Sohle – der ist allerdings hart im Gegensatz zum Treck Ascent.

 

Alles in allem macht der Treck Ascent einen sehr guten Eindruck. Um nicht ganz ohne Laufeindrücke zu enden, darf ich hier das Feedback von Jonathan reinstellen:

“Also ich bin jetzt erst dreimal mit dem Trek Ascent gelaufen und bin trotzdem schon total begeistert. Bin bis jetzt 10 und 15KM auf SIngle Trails im Wald gelaufen dort absolut gute Bodengefühl, auch Matsch überhaupt kein Problem dank der griffigen Sohle und der Schuh an sich liegt gut am Fuß. Der dritte Lauf war dann eine größere Runde über 30KM mit allem was das Herz begehrt (Schotter, Matsch, Wiese, Asphalt, Waldboden) und auch dort absolut keine Probleme. DIe Sohle an sich ist etwas fester wie die des V-Runs, bedingt durch die profiliertere Sohle, was mich allerdings kaum stört. Für Trails absolut geeignet und für mich (bis jetzt ;)) eine sehr gute Lösung”

Danke Jonathan für die Frage und das Feedback – ich geh jetzt mal ein paar Mal laufen und melde mich dann wieder…

Liebe Grüße

Christian

P.S.: Weil ich schon gefragt wurde, ob der Schuh kleiner als normal ausfällt: Nein. Ich habe nur meine VivoBareFoot Alltagsschuhe in 45 bestellt, daher habe ich auch den FF in 45 bestellt. Allerdings nicht daran gedacht, das der Fingerbreit Platz im Alltags-Vivobarefoot überhaupt kein Problem ist. In einem Zehenschuh allerdings schon, der muss relativ genau passen. Und da ist die Größe 44 für mich die perfekte Größe.

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