Erster Einsatz der Minimal-Winter-Wanderschuhe–Tracker FG

Anfang Dezember habe ich mir ja – nach langen Überlegungen – einen festen, knöchelhohen Minimalschuh gekauft – den Tracker FG von Vivobarefoot

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Hintergründe für diesen Kauf habe ich ja hier schon gepostet

 

Heute war der erste “Ausseneinsatz” – eine kleine Wanderung über den Stadtwanderweg 6

Hier ein kleines Video der Wanderung

Relive ‚Morning Dec 17th‘

(schaut übrigens wesentlich weiter aus als es sich angefühlt hat)

 

Wie war jetzt der Eindruck beim Wandern ?

 

Es sind Schuhe. Knöchelhohe Schuhe, die den Fuß umfassen. Nicht ganz das, was Sandalen sind.

Aber der Zehenraum ist sehr groß, ich habe nicht das Gefühl, das der Fuß mehr als unbedingt notwendig eingequetscht wird. (Rutschen soll der Fuß im Schuh natürlich nicht)

Das Leder ist zwar halbwegs weich, trotzdem haben die Schuhe ein wenig gebraucht, bis sie weicher geworden sind.

 

Die Sohle hat mich ein wenig überrascht. Natürlich keine Sprengung, klar. Und natürlich nicht so biegsam wie meine Chalas

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Die “Noppen” an der Unterseite waren ja der Hauptgrund für den Wechsel vom Feelmax – dieser hat ja eine ganz glatte Sohle. Die Noppen kannte ich schon vom Primus Trail, der eine ähnliche Sohle hat, allerdings gefühlt dünner.

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Und wie beim Primus Trail spürt man auch bei dieser Sohle den Untergrund sehr schön. Gutes Feedback, jeder Stein, jede Wurzel, jede Unebenheit wird an den Fuß weitergegeben.

Ich gehe davon aus, das das noch besser wird, wenn ich die Thermosohlen (die heute eh unnötig waren) rausgebe.

 

Der Grip war heute nicht wirklich gefordert – kein Schnee oder Matsch auf der Strecke. Die Erfahrung des Primus Trail zeigt aber, das die Sohle sehr gut hält.

 

Ich bin auch kurze Strecken probeweise gelaufen – auch das geht.

 

Am Ende der Strecke hat sich die rechte kleine Zehe leicht beschwert – das werde ich noch beobachten, wo das herkommt. Ansonsten hat sich der Fuß relativ wohl gefühlt.

 

Sollte Ende Jänner beim Burgenland Extrem das Wetter extrem sein (unter 5 Grad und Naß) werde ich in Erwägung ziehen, die 60 km in diesem Schuh anzugehen  – ohne Thermosohle.

 

Was ich anziehe, wenn es deutlich unter 0 hat und/oder trocken ist, bin ich mir noch nicht sicher – hier tendiere ich in Richtung Trek Ascent ev. Zehensocken – eine Kombination, die schon viel mitgemacht hat (siehe http://www.wozulaufschuhe.at/orientierungslos-hhm-lauf/ )

Aber es macht natürlich einen Unterschied, ob man – wie bei diesem Lauf 2-3 Stunden unterwegs ist oder wie im Burgenland 7-8 Stunden…. Aber ein wenig Zeit ist ja noch…

 

Zurück zum Tracker:

Das Geld hat sich ausgezahlt – der Schuh wird mich sicher noch länger begleiten…

Veröffentlicht in Barfuß

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