VIBRAM FUROSHIKI – Kurztest

Einer der großen Nachteile des Online-Kaufes ist, das man die Schuhe nicht vorher anfassen bzw. probieren kann. So war der Vibram Furoshiki immer ein Vibram, den ich sehr skeptisch auf den Webseiten angesehen habe und – um ehrlich zu sein – für Blödsinn gehalten habe. Warum ? Weil er irgendwie blöd aussieht – angezogen

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und auch ausgezogen

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Vibram preist ihn als “einzigartigen Barfußschuh ohne Zehentrennung mit Wickeltechnik” an. Weiter im Werbungstext: “Furoshiki ist eine japanische Tradition der Verpackung mit einem Tuch. Durch die Einführung des Wickelkonzeptes im Schuhbereich wurde ein einzigartiges minimalistisches und flexibles Produkt realisiert. Aufgrund der anatomischen Sohle und dem Stretchgewebe passt sich der Schuh bequem an jeden Fuß an und kann somit auf 4-5 Größen reduziert werden. Durch das Umhüllen des Oberfußes mit dem elastischen Stretchgewebe und dem einzigartigen Schließsystem gibt der Schuh dem Fuß einen sicheren Halt”

Eh. Klar. Super Text. Aber so einen blöden Schuh bestell ich mir doch nicht (sagt der Mann, der mit Zehenschuhen und Sandalen durch die Gegend läuft Zwinkerndes Smiley )

 

Und dann kam Ed. Bzw. sein Traildog Running Schuhgeschäft. Und auf einmal kann ich all die Schuhe, die ich sonst nur auf Bildern sehe, bei ihm angreifen, anprobieren und live testen.

Das kommt Euch übrigens dann auch zugute, weil ich jetzt in der Lage bin, fast alle neuen Modelle von Vibram zumindest im Geschäft testen zu können und euch berichten kann.

Aber zurück zum Furoshiki.

Der Schuh ist extrem leicht – interessanterweise fühlt er sich zumindest so an, weil er nominell 10 g schwerer ist als der Trek Ascent z.b.

Er besteht aus einer durchgängigen Vibram-Sohle mit 4mm OHNE Zehentrennung ! Am Bild zu sehen ist der Vorderteil, wo man reinschlupft – das ist ein angenehmer, dünner Stoff mit hochgezogener Sohle.

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Die Sohle ist unten leicht strukturiert..

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Angezogen wird er sehr einfach – mit dem Fuß in den Vorderteil schlupfen und die seitlichen Flügerl über den Fuß seitlich mittels Klettverschluß befestigen

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Fühlt sich am Fuß auch federleicht an, wesentlich weniger umschliessend als meine anderen FiveFinger, eher in Richtung Lunas.

Gefühlsmäßig ist das aber weniger ein Laufschuh, mehr ein Schuh zum Spazieren Gehen oder für Yoga.

Ich habe gesehen, das von diesem Modell im Frühjahr eine Vielzahl an neuen Modellen kommt in den lustigsten Farben…

UNd es gibt ihn im Modell Furoshiki Shearling auch als “Stiefel”, sogar in der wasserabweisenden Neoprenumhüllung

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Mal sehen, vielleicht ist das ja was für den nächsten Winter…

Online gibts den bei meinem Zehenschuh-Shop oder live in Wien bei TrailDog Running

Veröffentlicht in FiveFingers
2 Kommentare zu “VIBRAM FUROSHIKI – Kurztest
  1. Sandy sagt:

    Hallo, und vielen Dank für die Berichte. Mich würde mal sehr interrieren, wie regentauglich/wasserdicht die Wintervarianten wirklich sind. Es gibt ja derzeit einige Neue, wie den New Yorker z.B.

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