Rund um den Lainzer Tiergarten (LTG)

Ausgangspunkt: Nikolaitor, Hütteldorf (Himmelhofgasse 100)
Weglänge: 21,7 Kilometer
Höhenmeter: 680 HM
Route als GPX: rundumdenlainzertiergarten

Diese Runde ist eine meiner Lieblingsrunden – Die Länge von ca. 21 km ist ideal für einen langen Lauf, die Strecke ist extrem abwechslungsreich: Sehr steile Stücke, Wald, Wiesen, Gelände bis hin zu Asphaltstrassen und kinderwagentaugliche Streckenteile.

Die Orientierung auf der Runde ist an sich sehr einfach, wenn man ein 2 Grundregeln beherzigt:

  • Mauer immer an der linken Schulter (für Mountainbiker empfehle ich allerdings die andere Richtung)
  • Im Zweifelsfall immer LINKS abbiegen

Bis auf ein paar Ausnahmen findet man damit den Weg sehr gut.

Hier aber nun die Wegbeschreibung:

Start ist für mich immer das Nikolai-Tor

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Erstens gibt es dort immer Parkplätze und zweitens sind die ersten 3 Kilometer schön eben zum Aufwärmen. Wirklich schön ist die Strecke zwar nicht, weil es neben der Westeinfahrt entlang geht, zum Warmwerden stört mich das aber nicht

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Es geht hier ziemlich genau 3 km die Straße entlang – hier gilt die oben definierte Grundregel ausnahmsweise nicht – d.h. hier eher bei der Straße halten und nicht zwanghaft der Mauer folgen.

Zumindest zu den Zeiten, wo ich laufe, ist der Verkehr sehr gering und stört nicht.

Nach 3 KM läuft man unter der Autobahn durch und hier kommt die erste Chance, sich zu verirren:

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Nach der Unterführung kommt man zu einem Gattertor – bitte direkt DANACH links abbiegen !

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Man erkennt zwar den Wegweiser links von der Dame in Rot, dieser ist allerdings nur von der anderen Seite lesbar. Kurz danach der erste Anstieg – auch hier bitte nicht Links die Mauer entlang, sondern den mittleren Weg wählen. (Links geht auch, ist aber nicht wirklich ein Weg)

Nach einem kurzen Waldstück geht es (links) eine breite Schotterstraße wellig hoch, die an einer Brücke über die Westautobahn endet

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Danach hat uns die Mauer wieder und – gut aufgewärmt – beginnt nun nach 5 km der echte Spaß

Zuerst müssen wir aber noch durch dieses Tor am Ende der Brücke

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Jetzt geht’s immer an der Mauer entlang, schmale Trails mit Wurzeln, es geht über Wiesen und tlw. auch über Bäche – und kann manchmal etwas gatschig sein 😉

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(nicht beirren lassen, für dieses Foto habe ich mich umgedreht – deswegen ist die Mauer hier rechts)

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Nach einem sanften Anstieg auf einem breiteren Weg durch den Wald, muss man nach ca. 7,5 km aufpassen, um die Pfeile zur Abzweigung nach links nicht zu verpassen

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Nun folgt der erste Anstieg – Kraft sparen, er ist sehr lang 😉 Und sehr gatschig…

Allerdings gibt es in einem der steilsten Passagen wunderbare Brombeer-Felder zur Stärkung – sogar im November 😉

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Und noch eine kleine Warnung: Wer sich freut, das der Anstieg zu Ende ist, weil er folgendes sieht:

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der sei gewarnt – das ist der erste von zwei Anstiegen kurz hintereinander – und der zweite ist gefühlt noch ein wenig länger und steiler….

Danach folgt ein wunderbarer, sanfter Single Trail durch den Wald – hier ist man meistens alleine unterwegs und es ist ein wirklich schönes Stückerl.

Irgendwann macht die Mauer einen Knick nach links und man läuft wieder auf einer Schotterstraße. Diese biegt dann bei einem großen Holzstoß rechts ab.

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Hier bitte der Straße folgen und nicht der Mauer.

Der offizielle Weg geht immer die Straße weiter, einen großen Bogen, ich persönlich biege immer am Ende der Bäume links in den Wald ein – durch die Brombeersträucher.

Dort ist ein eher steiler, steiniger Trail, der mir aber mehr Spaß macht als die Schotterstraße. Am Ende des Trails stößt man auf einen Hochstand, vor dem es links runter geht auf eine Wiese..

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Hier folgt man dem gut beschilderten Pfad durch den Wald, bis man links ein Viadukt durchscheinen sieht – leider kann man nicht oben drüber laufen, sondern muss hinunter, durch einen (seichten Bach) und wieder hinauf. (Auch hier geht der offizielle Weg etwas weiter weg von der Mauer und ist leichter, aber nicht so nett)

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Kurz danach kommt die Stelle, bei der ich mich immer verirre:

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Die Mauer geht links weiter, auch ein Weg führt links weiter – aber der führt ins Nichts.

D.h. hier muss man den weißen Steinen – ausnahmsweise – rechts folgen und kommt dann auf eine etwas morastige Wiese.

Danach kommt der Teil der Strecke, der immer gatschig ist – mit dem Rad nicht wirklich lustig, mit den FiveFingers kein Problem 😉

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Ab hier ist der Weg dann einfach – die Strecke verläuft ständig in Sichtweise der Mauer.

Hier ist auch der Planetenweg – er beginnt am Laaber Tor mit dem Pluto. Unser Sonnensystem ist im Maßstab 1: 1 Milliarde maßstäblich abgebildet – vom Pluto bis zur Sonne läuft man laaannngggeeee 6 km – da bekommt man die Dimensionen unseres Sonnensystems richtig gut mit.

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Nach einer längeren Strecke im freien Gelände kommt man dann wieder in die Zivilisation Richtung Gütenbachtor – auf dieser langen, tlw. asphaltierten Geraden kann man so richtig Gas geben.

 

Unübersehbar folgt man dann der Mauer links die Steigung hinauf

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Nun folgen lange, meist Kinderwagentaugliche Geraden der Mauer entlang…

Nach der Sonne landet man dann in bewohnten Gebiet und Asphalt – an wunderschönen (?) Häusern vorbei, immer der Mauer entlang, bis zum Parkplatz am Lainzer Tor – dort muss man vorbei !

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Weil von dort geht es die linke Straße hinauf (Achtung: Wir bleiben natürlich außerhalb des Lainzer Tiergartens)

Ich empfehle auf dem linken Gehsteig zu laufen, damit man die erste mögliche Abzweigung (Stiegen) nicht verpasst.

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Am Ende der schmalen Gasse dann wieder links und in die erste Seitengasse links hinein (nicht durch die Sackgasse beirren lassen)

Wieder immer an der Wand entlang – es geht immer wieder leicht bergauf und leicht bergab, die Strecke bleibt großteils Kinderwagentauglich.

Zwischendurch immer wieder kleinere steilere Strecken und oft sehr schöne Ausblicke auf Wien (zu dieser Jahreszeit – im Sommer sieht man nichts..)

Vorsicht: Die Strecke fühlt sich bei KM 19 recht leicht an und man hat das Gefühl, es geschafft zu haben.

Kurz vorm Ende kommt allerdings noch eine Hammersteigung – doch danach ist es fast vorbei.

Zum Auslockern der Beine hat die Strecke am Schluss noch hunderte Stufen, die man locker runterlaufen kann – zur Entspannung…

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Fazit: 21,7 km, ich brauche zwischen 2:30 und 3 Stunden, sehr abwechslungsreich.

Hier die Route auf Runtastic: https://www.runtastic.com/de/routen/rund-um-den-lainzer-tiergarten

Ich kann die Strecke jedem nur empfehlen – und auch wenn die Beschreibung manchmal kompliziert klingt – es ist ziemlich einfach…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  1. […] bin ich die Lainzer Tiergarten Runde 2 x gelaufen – quasi die Simulation des zweiten Drittels (Fuschl – St. Wolfgang – Fuschl) […]

  2. […] Trailrun gemacht hat und das letzte Mal im Jänner damit gelaufen ist, problemlos rund um den Lainzer Tiergarten […]

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