Vorbereitung auf Burgenland Extrem

In 3 Wochen ist der Burgenland Extrem, wo ich meinen ersten 80er schaffen möchte.

Das spannende am Burgenland Extrem sind nicht unbedingt die geschätzt 200 HM, das spannende und herausfordernde ist hier das Wetter. 2018 hatten wir Glück, es war trocken, ziemlich windstill und nur wenig kalt.

Aber es gab schon massiv schlechteres Wetter.

Heute war ein perfektes Trainingswetter – ganz ehrlich: Viel schlechter kann es auch in Burgenland nicht sein….

4 Grad, starke Windböen, Schnee, Regen, Schneematsch am Boden.

Am Trainingsplan sind 20 km bei gemütlichen 6:30 gestanden. In Vorbereitung auf Burgenland wurden es heute nicht Höhenmeter und Schnee, sondern langweiliger Asphalt – immer am Donaukanal entlang.

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Die Kleidung war fast perfekt:

Die Mamut-Jacke hat mir schon letztes Jahr gute Dienste geleistet – ist regendicht, winddicht, aber atmungsaktiv. Hat auch heute wirklich gute Dienste geleistet.

Darunter hatte ich “nur” ein Laufleiberl und einen Pullover an. Die Handschuhe sind fast eine Spur zu dünn und nicht regenfest, war aber auch kein Problem.

Bei der Hose habe ich lange überlegt. Die Regenhosen in den Laufshops sind mir definitiv zu teuer – ich brauche echt nur ganz selten eine Regenhose und EUR 120,00 und mehr ist mir dafür zu teuer.

Gestern habe ich bei Sport Direct vorbeigeschaut – gebe zu ohne große Hoffnung. Und bin fündig geworden. Eine dichte Regenhose, perfekte Größe, die auf beiden Beinen einen durchgehenden Reißverschluß, mit Druckknöpfen, die den Spalt sichern. Heute war der Testlauf und muß sagen, bin schwer begeistert. Wind- und Regendicht, aber durch den durchgehenden Spalt sehr atmungsaktiv.

 

Suboptimal waren die Sandalen. Auch wenn ich dicke Zehensocken an hatte, waren die Socken und Füße binnen kürzester Zeit komplett nass und kalt. Und auch wenn ich die dünnen Sandalen und nicht die Bedrock bewußt gewählt habe, das der Fuß mehr Bewegung hat, sind die Füße nicht mehr warm geworden.

Sollte so ein Sauwetter beim Burgenland sein, muss ich mir was überlegen… Schnee und Temperaturen unter 0 Grad sind kein Problem, ganz schlecht ist Schneematsch und 1-2 Plusgrade, weil der Fuß immer wieder von kaltem Wasser umspült wird. Ich werde mal einen Testlauf mit den Tracker FG machen – meine Suche nach wasserfesten Zehensocken war leider umsonst.

 

Der Lauf selber war kein Problem – auch der Fuß ist wieder gut.

Kleiner Tipp an alle mit Laufverletzungen: Der erste Weg sollte zum Physiotherapeuten sein und nicht zum Arzt. Die sind in der Regel die besseren Ansprechpartner bei Sportverletzungen und verweisen dich eh an den Arzt, wenn sie nicht helfen können.

Ich war zuerst bei meinem Standardtherapeuten (also Standard… habe ihn schon lange nicht mehr besucht), der mir leider nicht helfen konnte.

Auf Ratschlag von Ed von TrailDog war ich dann bei Mario Mostböck (https://www.team-sporttherapie.at/mario-mostboeck )

Mario beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema Faszien und – wie soll ich sagen – angenehm war der Besuch nicht. Allerdings sehr spannend..

Weil bei der Erstanamnese hat er zielsicher zwei Schwachstellen bei mir diagnostiziert, an denen ich schon seit Jahren arbeite…. Und dann meinen völlig verhärteten Unterschenkel, der der Grund für meine Probleme war, traktiert. War nahe an der Körperverletzung muss ich sagen… Zumindest bin ich schreiend auf der Massageliege gelegen …

Aber jetzt, 2 Wochen später und mit täglichen Übungen, fühlt sich der Fuß wieder sehr gut an.

 

Freu mich schon auf den Burgenland Extrem…

Kleiner Nachsatz:

Das lustige am Winterlaufen ist der Haufen Wäsche, der dann in die Maschine muß

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Veröffentlicht in Allgemein, Spaß am Laufen, Training

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